Die Idee kam so an, wie die dummen es immer tun. Wir saßen da mit der Hypothese, bei der man irgendwann landet, wenn man genug Zeit mit diesem Franchise verbringt: Wenn alles golden wird, dann wird eben alles golden. Sobald ein solcher Gedanke auftaucht, hat man zwei Möglichkeiten. Man kann ihn sich ausreden, oder man kann das Studio buchen. Wir haben gelernt, solche Ideen nie zu hinterfragen, also haben wir das Studio gebucht.
Niemand im Song findet es witzig
Herausgekommen ist ein Track, der die dümmste Frage des Franchise behandelt wie einen Notfall des Gesundheitswesens, und genau das ist der Motor der ganzen Sache. Niemand im Song findet auch nur irgendetwas davon witzig. Die Reaktionen decken die gesamte Bandbreite ab, zu der dieser Cast fähig ist: Schock, Leugnung, ehelicher Kollateralschaden, völlige Gleichgültigkeit, und jede einzelne landet genau da, wo man es erwarten würde. Die Platte eröffnet mit Nappa, ausgerechnet, dem einen Mann, bei dem oben rum nichts los ist, der herausfindet, dass
die Verwandlung einen anderen Ort für das Gold gefunden hat, und sie hält dieses Maß an Grausamkeit die ganze Zeit durch, wandert von den Kämpfern in ihre Haushalte und den ganzen Weg zurück bis zum Planeten
Vegeta, wo Gine, Son-Gokus Mutter, den Song als einzige Saiyajin abschließt, die sich nie über irgendetwas davon Sorgen gemacht hat.
Irgendwo mitten in all dem erreicht das Leuchten einen Esstisch, und der Song wird kurz zu einer Geschichte über eine Ehe. Falls diese Passage am Ende dein Lieblingsteil ist: Chichis Seite dieser Ehe hat einen ganz eigenen Song.
What's Chi-Chi Gonna Do About It? behandelt sie.
Völlig ernst gespielt
Wir haben ihn bewusst als smoothen R&B produziert, und die Produktion zwinkert nie. Du bekommst echten Gesang, einen echten Groove und ein Thema, das kein Recht hat, so schön besungen zu werden. Dieser Kontrast ist der ganze Motor. Je smoother der Track es spielt, desto härter trifft die Prämisse.