
Die Göttin der Schöpfung ist eine göttliche Gestalt, von der gesagt wird, sie habe in der mythischen Ära die Welt selbst geformt. Obwohl sie seit jenen fernen Zeiten nicht mehr erschienen ist, hält sich der Glaube an sie bis heute weit verbreitet; ihre Verehrer halten sie für allwissend, allmächtig und als Quelle der heiligen Magie, die von Priestern ausgeübt wird.
In jeder Darstellung seit der mythischen Ära erscheint die Göttin der Schöpfung als kleine Frau mit spitzen Ohren. Ihr langes Haar fällt in Locken bis über die Taille hinab und wird von einem Blumenkranz gekrönt. Sie trägt ein ärmelloses, knielanges Kleid, das in drei blütenblattförmige Säume ausläuft; sein plissiertes Mieder mündet in einen breiten Kragen, während der Rock von sich windenden Ranken durchzogen und mit Brokat sowie Spitze verziert ist. An ihren Waden steigen schwarzgeschnürte Schuhe empor, um ihre Taille legt sich ein juwelenbesetzter Gürtel, und von ihrem Rücken fallen zwei kurze Schleppen wie Flügel herab. Am auffälligsten sind jedoch die großen gefiederten Flügel, die von ihren Schultern bis zu den Füßen reichen und selbst in den einfachsten Darstellungen ihrer Figur dargestellt werden.
Viele führen die Schöpfung der Welt auf die Göttin zurück, doch nach Frierens Bericht hat sie sich seit der mythischen Ära nicht mehr gezeigt. Der Überlieferung zufolge soll sie zehn Steindenkmäler verzaubert und über den Kontinent verteilt haben, dem Menschen das Schwert des Helden geschenkt und vor etwa fünfzehnhundert Jahren die Heiligen Schriften überbracht haben. Ihre Verehrung reicht bis in jene Zeit zurück, die einzige Epoche, in der sie angeblich erschienen ist, und sie hat sich über Schriften, Denkmäler, Ikonen und lokale Riten bis in die Gegenwart fortgesetzt; die Bestattung gilt als übliche Form, die Toten zu ehren.
Die zehn Denkmäler dienen als Versammlungsorte, an denen Gläubige um Glück beten, und in manchen Kirchen stehen Statuen der Göttin. Entlang der Straßen der Zentralen Länder ziehen kleine Steinmale, die an Dosojin erinnern, Opfergaben aus Obst, Nüssen und Getreide an. Die Gläubigen gestalten ihr Bild außerdem in eiförmigen Schmuckstücken, in geflügelten Holzfiguren wie jener, die Kraft für Fern geschnitzt hat, sowie in Anhängern, die die ranghöchsten Priester einer Region tragen, während die Grimoires der Heiligen Schrift häufig Flügel auf ihren Umschlägen tragen. Ergebene Mönche, die sich von den Priestern unterscheiden, leben in abgelegenen Klöstern und kopieren alte Manuskripte, um die Mythen und Texte am Leben zu erhalten.
Die Göttin gilt sowohl als allwissend als auch als allmächtig; Serie, das Lebende Grimoire, das nahezu jeden der Menschheit bekannten Zauber beherrscht, wird als das Wesen angesehen, das ihrem Wissen und ihrer Macht am nächsten kommt. Die heilige Magie, die die Priester ausüben, trägt ihren Namen und gilt als ihre Schöpfung; sie reicht von der Heilung bis hin zu Leistungen wie dem Überleben von zwei Monaten ohne Nahrung, Wasser oder Luft. Durch ihren Segen verleiht sie ausgewählten Personen eine natürliche Begabung für diese Magie sowie eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Flüche, ein Geschenk, das für ihren Einsatz unerlässlich ist. Ihre Macht erstreckt sich sogar über die Zeit: Mindestens eines ihrer Denkmäler kann das Bewusstsein eines Menschen in die Vergangenheit versetzen, und der Zauber Vialathor, der auf dem Denkmal eingraviert ist, bringt den Reisenden in seine eigene Epoche zurück, bevor die Kraft des Relikts endgültig erlischt.

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Die Göttin der Schöpfung ist eine göttliche Gestalt, von der gesagt wird, sie habe in der mythischen Ära die Welt geformt. Obwohl sie seit jenen fernen Zeiten nicht mehr erschienen ist, hält sich der Glaube an sie weit verbreitet, und sie gilt als Quelle der heiligen Magie, die Priester wirken.
Die Göttin der Schöpfung wird sowohl als allwissend als auch als allmächtig verehrt. Der Große Magier Serie, ein lebendiges Grimoire, das nahezu jeden der Menschheit bekannten Zauber beherrscht, gilt als das Wesen, das der Göttin in Wissen und Macht am nächsten steht.
Göttinnen-Magie bezeichnet die heilige Magie, die Priester ausüben; sie trägt den Namen der Göttin der Schöpfung und wird als ihr Werk angesehen. Sie reicht von Heilungen bis hin zu Leistungen wie dem Überleben von zwei Monaten ohne Nahrung, Wasser oder Luft, und ihre Anwendung setzt ihren Segen voraus.
Der Segen der Göttin der Schöpfung verleiht auserwählten Personen eine natürliche Begabung für heilige Magie sowie eine stärkere Resistenz gegen Flüche. Dieses Geschenk gilt als unerlässlich, um überhaupt heilige Magie wirken zu können.
Der Überlieferung zufolge hat die Göttin der Schöpfung vor etwa fünfzehnhundert Jahren zehn steinerne Monumente überall auf dem Kontinent mit Zauberkraft versehen, der Menschheit das Schwert des Helden geschenkt und die Heiligen Schriften überbracht. Ihre zehn Monumente dienen bis heute als Versammlungsorte, an denen Gläubige um Glück beten.
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