
Mit der Bitte, eine von Trümmern übersäte Küste für ein gefälschtes Grimoire zu räumen, verbringen Frieren und Fern einen Winter unter den Dorfbewohnern des Granz-Kanals. Die Belohnung, die sie wirklich mitnimmt, ist ein Neujahrssonnenaufgang über dem Meer sowie ein verspätetes Verständnis für etwas, das Himmel ihr einst zu sagen versucht hat.
Achtundzwanzig Jahre nach Himmls Tod treffen Frieren und Fern am Granz-Kanal ein, wo ein Dorfältester sie bittet, die Küste von zerstörten Trümmern zu befreien, im Austausch gegen ein Buch, das dem großen Magier Flamme zugeschrieben wird. Fern erkennt das Grimoire als Fälschung, doch Frieren nimmt den Auftrag dennoch an, berührt von der Sorge des Ältesten und von ihrer eigenen Neugier. Die Arbeit erstreckt sich über drei Wintermonate, in denen Fern sich um ihre vergessliche Meisterin kümmert und die beiden sich mit den Einheimischen anfreunden, darunter auch ein herzlicher Bäckereibesitzer.
Als sie erfahren, dass das Dorf das neue Jahr mit dem Anblick der aufgehenden Morgenröte über dem gesäuberten Meer begrüßt, schaffen sie es gerade noch rechtzeitig zur Feier. Frieren, die es noch nie geschafft hat, wach zu bleiben, um dieses Schauspiel zu erleben, schwört sich, die Nacht durchzuhalten, schläft jedoch trotzdem ein, bis Fern sie weckt. Am Ufer beobachten sie, wie der Sonnenaufgang das Wasser zum Funkeln bringt, und als Frieren sieht, wie fasziniert Fern davon ist, begreift sie endlich, was Himmel mit seinem alten Wunsch für sie gemeint hatte.
Frieren und Fern nehmen die Bitte des Dorfältesten an und verbringen drei Monate damit, die Küste des Granz-Kanals zu säubern. Pünktlich zur Feier ist die Küste frei, und die beiden nehmen am Dorffest teil und genießen gemeinsam den Anbruch der Dämmerung über dem Wasser.
Das belohnende Grimoire, das angeblich von Flamme verfasst wurde, entpuppt sich als Fälschung, doch Frieren übernimmt die Aufgabe dennoch. Eine Rückblende zeigt Himmel, wie er sie dafür tadelte, dass sie ein früheres Neujahrsfest ausgelassen hatte, während Heiter seinen Rausch ausschlief; auf die Frage, warum es wichtig sei, wenn die anderen dabei waren, antwortete er, dass die Party wollte, dass auch sie daran Freude habe. Bei Tagesanbruch begreift Frieren, dass die Freude, die sie empfindet, aus Ferns Lächeln entspringt, genau das, was Himmel gemeint hatte.

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In Kapitel 6, „Neujahrsfest“, verbringen Frieren und Fern drei Wintermonate damit, die Küste des Granz-Kanals von Trümmern zu räumen, im Austausch für ein Grimoire. Ihr wahres Geschenk ist jedoch der Anblick eines Neujahrssonnenaufgangs über dem Meer, durch den Frieren endlich etwas begreift, das Himmel ihr einst zu sagen versuchte.
In Kapitel 6 bittet ein Dorfältester Frieren und Fern, die Küste von zerstörten Trümmern zu befreien, als Gegenleistung für ein Buch, das der großen Magierin Flamme zugeschrieben wird. Obwohl Fern das Grimoire als Fälschung erkennt, übernimmt Frieren den Auftrag dennoch, berührt von der Sorge des Ältesten und von ihrer eigenen Neugier.
Nein. In Kapitel 6 entpuppt sich das als Belohnung angebotene Grimoire, das angeblich von der großen Magierin Flamme verfasst wurde, als Fälschung, die Fern sofort erkennt; dennoch nimmt Frieren die Aufgabe trotzdem an.
In Kapitel 6, während sie den Neujahrssonnenaufgang beobachtet, wie er über das Wasser funkelt, und Fern dabei bewundert, erfasst Frieren endlich die Bedeutung hinter Himmls altem Wunsch an sie: dass die Freude, die sie empfindet, aus Ferns Lächeln entspringt.
Ein Rückblick in Kapitel 6 erinnert daran, wie Himmel Frieren tadelte, weil sie ein früheres Neujahrsfest ausgelassen hatte, während Heiter seinen Rausch ausschlief. Auf die Frage, warum es wichtig sei, wenn die anderen daran teilnahmen, antwortete er, dass die Feier auch ihr zugutekommen sollte.
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