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Majin

Rasse

Der Begriff "Majin" bezieht sich allgemein auf magische Wesen im Dragon Ball Universum und umfasst eine Vielzahl von Kreaturen, die von dunkler Zauberei beeinflusst oder erschaffen wurden. Das Wort selbst bedeutet grob übersetzt "Dämonenperson" oder "magisches Wesen" und wird sowohl als Rassenbezeichnung als auch als Titel verwendet, den der Zauberer Babidi Kriegern verleiht, die er unter seinen Zauber bringt.

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Das Mal auf der Stirn

In Dragon Ball hat das Wort "Majin" zwei unterschiedliche Bedeutungen, die leicht verwechselt werden können. In einer Hinsicht beschreibt es eine Kategorie von magischen oder dämonischen Wesen, Kreaturen aus dem Dämonischen Reich oder Produkte dunkler Zauberei. In einer anderen, spezifischeren Hinsicht bezieht es sich auf Krieger, die unter den Gedankenkontrollzauber des Zauberers Babidi gestellt wurden, gekennzeichnet durch das charakteristische "M"-Symbol, das auf ihrer Stirn erscheint.

Babidi erbte die Beherrschung der dunklen Magie seines Vaters Bibidi. Durch diese Kraft konnte er Krieger aufspüren, die Finsternis in ihren Herzen trugen, und diese latente Bosheit verstärken, um sie unter seine direkte Kontrolle zu bringen. Der Prozess versklavte nicht nur; er entfesselte versteckte Kraft im Ziel und trieb ihre Stärke weit über ihre natürlichen Grenzen hinaus. Das machte willige Untertanen besonders gefährlich, da sie ihre Kampffertigkeiten behielten und gleichzeitig einen erheblichen Kraftschub erhielten.

Wie der Zauber funktionierte

Der Majin-Zauber zielte auf eine spezifische Schwachstelle ab; unterdrückte negative Gefühle. Krieger, die Wut, Hochmut oder Groll verspürten, waren anfällig. Babidi konnte diese Gefühle über große Entfernungen hinweg erfassen und ausnutzen. Einmal unter dem Zauber, trugen Untertanen das leuchtende "M" auf ihrer Stirn und folgten Babidis Befehlen, obwohl außergewöhnlich starke Personen die Kontrolle widerstehen oder sogar völlig überwinden konnten.

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Babidis Sammlung

Während der Buu Saga stellte Babidi eine Gruppe von mächtigen Kämpfern zusammen, um sein Ziel der Wiederbelebung von Majin Buu zu erreichen. Seine Organisation umfasste Krieger wie Dabura, den König des Dämonischen Reichs, sowie Pui Pui und Yakon, Außerirdische, die die unteren Ebenen seines Raumschiffs bewachten. Jeder fungierte als Hindernis für die Z Fighter, die überwunden werden mussten, bevor sie Babidi selbst erreichten.

Die bedeutendste Majin-Umwandlung war jedoch Vegeta. Der Saiyan-Prinz hatte Jahre damit verbracht, seine dunkleren Impulse zu unterdrücken und zu versuchen, eine bessere Person für seine Familie zu werden. Doch tief in ihm verblieb ein Teil, der das Hochgefühl des Kampfes und die kalte Freiheit seines früheren Lebens begehrte. Babidi nutzte diesen Bruch aus, und Vegeta gestattete dem Majin-Zauber willentlich, die Kontrolle zu übernehmen und wurde zu Majin Vegeta.

Ein Prinz in zwei Hälften

Was Majin Vegeta so fesselnd machte, war sein Bewusstsein. Anders als die meisten von Babidis Bauern wurde Vegeta nie wirklich kontrolliert. Er akzeptierte den Kraftschub, lehnte Babidis Autorität jedoch völlig ab und nutzte die Verwandlung, um einen Kampf mit Goku zu erzwingen, der ihm jahrelang verweigert worden war. Das Ergebnis war einer der emotional aufgeladensten Kämpfe der gesamten Serie, endend damit, dass Vegeta Goku bewusstlos schlug und sich dann aus echter Liebe zu seiner Familie gegen Buu opferte.

Weitere Kämpfer, die unter den Majin-Einfluss fielen, sind Spopovich und Yamu, die von gewöhnlichen Kampfkünstlern in massive, gedankenlose Vollstrecker umgewandelt wurden, die damit beauftragt waren, Energie beim Weltturnier zu stehlen.

Dragon Ball Waifu ArtworkZur Galerie
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Jenseits der Reichweite des Zauberers

Das Konzept von "Majin" erstreckt sich über Babidis spezifischen Zauber hinaus. In der breiteren Dragon Ball Mythologie umfassen Majin-artige Wesen Entitäten aus dem Dämonischen Reich und verschiedene magische Kreaturen, denen man in der gesamten Serie begegnet. Das Dämonische Reich selbst beheimatet Rassen von Wesen, die unter den Majin-Schirm klassifiziert werden könnten, jeweils mit ihren eigenen Hierarchien und Machtstrukturen.

Dabura steht als das prominenteste Beispiel außerhalb von Buu. Als König des Dämonischen Reichs war er bereits eines der mächtigsten Wesen in der Existenz, bevor Babidi ihn unter den Majin-Zauber stellte. Seine Kraft soll sich auf Cells Peak ebenbürtig gewesen sein, und er besaß einzigartige Fähigkeiten wie die Kraft, Gegner zu Stein zu versetzen, indem er auf sie ausspuckte.

Ein Titel, eine Rasse, ein Fluch

Was die Majin-Bezeichnung faszinierend macht, ist ihre Flexibilität. Sie funktioniert gleichzeitig als Rassenkategorie für magische Wesen, als Titel für diejenigen unter Babidis Kontrolle und als Beschreibung für eine ganze Klasse von dämonischen Entitäten. In Videospielen wie Dragon Ball Xenoverse können Spieler Majin-Charaktere als eine eigenständige Rasse erstellen, was die Entwicklung des Begriffs von einem narrativen Konzept zu einer anerkannten Spezies im Dragon Ball Universum weiter zementiert.

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Quellen & Informationen

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